Am Sonntag, 09.11.2025 ist Gebetstag für verfolgte Christen, eine jährliche Initiative des christliches Hilfswerks Open Doors. Aus dem Anlass laden wir um 10 Uhr zu einem besonderen Gebetsgottesdienst mit Videos, einer Kurzpredigt und Informationen zum Thema ein. Dieses Jahr geht es um die Länder Myanmar und Nicaragua. Open Doors schreibt dazu:

»Christenverfolgung gab es nicht nur in der Antike. Christenverfolgung geschieht heute. Das ist etwas, das uns in Deutschland oft nicht bewusst ist. Mehr als 380 Millionen Christen weltweit sind wegen ihres Glaubens intensiver Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt: zum Beispiel in kommunistischen Diktaturen wie Nordkorea, China oder Kuba, aber auch in Staaten, in denen muslimische, hinduistische oder buddhistische Extremisten viel Einfluss haben oder sogar an der Macht sind.

Wir wollen uns mit zwei Ländern beschäftigen, die meist nicht im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Zum einen Myanmar, wo ein jahrelanger Bürgerkrieg tobt, das Militär Andersdenkende verfolgt und Anfang des Jahres ein schweres Erdbeben die Lage weiter verschärft hat. Und zum anderen Nicaragua: ein Land in Mittelamerika, das sich immer mehr zu einer sozialistischen Diktatur entwickelt.

Open Doors ist ein überkonfessionelles christliches Hilfswerk, das sich seit 70 Jahren für verfolgte Christen einsetzt – mittlerweile in mehr als 70 Ländern. Dies geschieht unter anderem durch die Verteilung von christlicher Literatur, durch Schulungen und Hilfe zur Selbsthilfe. Darüber hinaus ruft Open Doors zum Gebet für verfolgte Christen auf – denn Gebet ist meist das Erste, worum verfolgte Christen bitten. Und Beten ist das, was wir an diesem Tag gemeinsam tun wollen.«

Im Anschluss an den Gottesdienst ist im Foyer Gelegenheit, sich weiter über die Arbeit von Open Doors zu informieren. Im Internet findet man das Hilfswerk unter dem Link https://www.opendoors.de